Fernmelder Bundeswehr

Yippieh! Die Erinnerung an eine Super Tolle Zeit. Wer das nicht mitgemacht hat kann auch nicht Mitreden.

Kameradschaft wurde ganz groß Geschrieben. Es gab keinen Streit sondern Zusammenarbeit. Die Vorgesetzten waren nach Dienstschluss gute Freunde. Wer Heimatnah seinen Standort hatte konnte nach Feierabend nach Hause fahren. Wer nicht dem bot sich die Zeit die Umgebung Privat zu Erkunden. Das hatte auch seine Vorzüge und lenkte die Gedanken zumindest kurzfristig in eine andere Richtung. Technisch war das damals nicht so Hochgerüstet wie heute bot aber auch für diese Zeit doch einiges an Herausforderung. Mehr dazu später...

Bedeutende Leistungen werden nur von bedeutenden Menschen erzielt; und bedeutend ist jemand nur dann, wenn er fest entschlossen ist, es zu sein.



Ich Suche immer noch ehemalige Kameraden die von Januar bis März 1980 ihren Grundwehrdienst in Rotenburg an der Wümme FmAusbKp 4/1 gemacht haben.


Suche ehemalige Kameraden aus der Lance Lehr Bttr, später umbenannt in 5.RakArtBtl150 in Geilenkirchen. Zeit: ab März 1980. Führer Fm Trupp war Hfw Wolfgang Sommer.


                                       Funkkoffer im Unimog 1970 bis 1980 er Jahre. SEM Funkgeräte und Fernschreibmaschine mit Lochband.


Kalter Krieg und Ernster Ton

Damals war´s noch im Kalten Krieg. Die Bundeswehr hatte noch einen Ernsten Auftrag. Da wurden Erkenntnisse gesammelt über die Menschen hinter dem Zaun zur ehemaligen DDR. Wie die dort dachten, die beim Militär, stellte sich erst am Ende der DDR heraus. Verbissene Hirnlose Arschlöcher die man in Uniformen steckte und ne Knarre in die Hand gab. Und bis zuletzt hätten die Geschossen weil sie nur Kommunismus in der Hohlen Birne hatten. Und wo sind die eigentlich alle hin, die Soldaten und die von der Stasi die Familie und Nachbarn Ausspioniert haben. Heute, knapp 30 Jahre später leben die unter uns und Garantiert auch ein paar Idioten die heute noch für Russland Spionieren. Nix gegen Russland, ich Bewundere Putin für seine starken Nerven. Er weiß was überall so im Busch ist. Und das stört den Ami immer noch. Unsere Kaserne in Geilenkirchen wurde mehrmals im Jahr von der Sowjetischen Militär Mission Ausgespäht. Dagegen unternehmen durften wir allerdings nichts. Evtl. Fotografieren aber sonst nichts. Auf eine meiner Wachen am Tor kamen die auch mit ihrem Sowjetischen Karossen vorbei und machten Fotos. Was von unserer Wache keiner wusste ich meine P-1 aus dem Halfter gezogen und Demonstrativ auf diese Idioten gerichtet. Zack Zack waren die in ihrer Karre weg. Das hätte ein Disziplinarverfahren nach sich ziehen können.


Grundausbildung in der FmAusbKp 4/1 Rotenburg Wümme

1979 war es, das man mich zum Wehrdienst Einzog. Ich hatte da schon Intensive Erfahrung in Sachen Funk. Im Morsen bei der Eignungsprüfung sehr gut Abgeschnitten, waren ja auch nur ein paar Zeichen. Ich wusste da noch nicht das ich zur Geben Elite gehören sollte. Man muss alles so nehmen wie es kommt. Weigerst du dich wird alles schwerer. Der Kopf muss klar sein. Nach Dienstschluss hat man Zeit an zu Hause zu Denken, davor gibt es Dienst. Und wenn alles gut klappt hast du es gut. Es gibt viel zu Pauken, man lernt nie aus, noch nicht mal beim Bund. Denn Soldaten sind Denker und Kämpfer dazwischen gibt es nichts. So wurde es immer klarer auf was man sich Eingelassen hat. Aber es gab ja einen Dienstplan. Man wusste immer was auf einem zu kam und dementsprechend schnell kann man handeln. Zeit ist etwas das während des Dienstes nicht existiert. Kommst du vom Sport hast du 10-15 Minuten Zeit zum Duschen und dich wieder Anzuziehen für den nächsten Dienst. Ich hatte einen Einblick in die Arbeit der EloKa die am Standort Rotenburg Stationiert war. Überrascht war ich das es einige Zivilisten dort gab. Das war echt die Elite der Funker. Sie alle sprachen Russisch und passten sich an die Sprechgewohnheiten bestimmter Sowjetischer Soldaten an. Im Morsen waren sie das Sahnehäbchen auf dem Teller. Hochgeschwindigkeitsmorsen, das ging bei denen so schnell wie wir sprechen. Ein großes Antennenfeld im Wald, davon Träume ich noch heute. Ich habe wie schon viele vor mir im Winter im Schlamm Gerobbt war bei Wind und Wetter draußen. Wenn ich es noch mal zu tun hätte ich würde alles genau so machen. Rotenburg an der Wümme  hat mich Geprägt und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

 


Folgender Auszug stammt von der Webseite www.FmRgt120.de mit freundlicher Genehmigung von Herrn Hauptmann a.D. Paul Stadler

 

 

Fernmeldebataillon 120

- ein Verband der Elektronischen Aufklärung -

(Auszug aus Chronik und div. Festschriften des FmBtl / FmRgt 120)

Bei der Aufstellung der Bundeswehr im Jahre 1956 wurden auch Verbände und Einheiten der elektronischen Kampfführung vorgesehen. Jedem der damaligen drei Korps wurde ein Bataillon zugeordnet. Als Standort für das EloKa-Bataillon des I. Korps wurde die Lent-Kaserne in Rotenburg (Wümme) bestimmt.

Anfang Juli 1959 wurde durch das BMVg der Aufstellungsbefehl für das Fernmeldebataillon 120 erlassen. Am 20.07.1959 traf in Rotenburg ein Vorkommando, bestehend aus 12 Soldaten, unter Führung von Leutnant Brückner ein. Die Soldaten fanden in der Lent-Kaserne eine völlig verwahrloste Baracke (Block 36) vor, die nur Platz zur Unterbringung von 120 Mann bot. Geschäftszimmer, Lagerräume und Lehrsäle standen nicht zur Verfügung. Unter schwierigsten Begingungen bereitete das Vorkommando die Unterkünfte vor. Und am 01.08.1959 konnte der mit weiteren Soldaten aus Bergisch Gladbach ankommende erste Bataillonskommandeur, OTL Opitz, die Unterkunft übernehmen.

Das Bataillon bestand zu diesem Zeitpunkt aus 6 Offizieren, 42 Unteroffzieren und 72 Mannschaften. In der Folgezeit wurden noch einige zusätzliche Baracken (Feldhäuser) errichtet, um die Unterkunftssituation erträglicher zu gestalten und um Platz für weitere zuzuversetzende Soldaten zu haben.

Im Oktober1959 fand das Richtfest für die Bundesdarlehnswohnungen am Heideweg statt und die verheirateten Soldaten konnten absehen, wann die Trennung von den Familien ein Ende haben würde. Da in Rotenburg nicht in ausreichender Anzahl Bundesdarlehnswohnungen zur Verfügung standen, wohnten für eine Übergangszeit einige Familien in Wohnungen, die für die niederländische Garnison Seedorf in Zeven vorhanden waren.

Seit 1959 wurde das FmBtl 120 weiter personell und materiell aufgestockt. 1960 wurden die ersten Rekruten zum Bataillon einberufen und hier für einen Einsatz im EloKa-Fachdienst ausgebildet. Erste Übungseinsätze des Batailons fanden im Herbst 1960 und 1961 statt. Bis zum 01.05.1962 konnten die vorgesehenen drei Kompanien aufgestellt werden. Das Bataillon hatte nun eine Stärke von 579 Soldaten.

Die Einsatzgrundsätze des Bataillons wurden in einer ersten Planübung im Februar 1963 erprobt. An der Übung nahmen u.a. teil: BrigGen Krantz (Stv. KG und Kdr KorpsTr I.Korps), Oberst Beyling (KorpsFmKdr 1) und Oberst Mettig (Kdr FmStab 60).

Am 16.09.1963 wurde die FmAusbKp 428 von Oldenburg i.O. nach Rotenburg (Wümme) verlegt und dem FmBtl 120 unterstellt. Die Kompanie war am 01.04.1962 beim FmBtl 11 aufgestellt worden.

Ab Mitte 1963 begannen der Dauereinsatz des Bataillons in der HF-Erfassung und in der Heerespeilbasis sowie der Einsatz der VHF- und EloAufkl-Teile im (damals) grenznahem Raum. 1964, fünf Jahre nach Aufstellungsbeginn, konnte das Bataillon endlich die neu errichteten Unterkunftsgebäude beziehen.

Am 01.04.1973 wurde aus Teilen der 3./FmBtl 120 die Fernmeldekompanie 621 aufgestellt und am 01.10.1974 nach Neumünster verlegt und dem FmBtl 6 unterstellt. Ebenfalls aus Teilen der 3./FmBtl 120 erfolgte am 01.04.1974 die Neuaufstellung der FmKp 945 in den Standorten Schaafhausen und Ehra Lessien. Diese Kompanie wurde am 01.10.1976 dem FmStab 94 in Daun unterstellt.

Am 01.04.1978 wurde das FmBtl 120 erneut umgegliedert. Es enstanden die FmKp 3 (für die 3. PzDiv) und die FmKp 11 (für die 11. PzGrenDiv). Das FmBtl 120 hatte nun zusammen mit den “D”-Kompanien und der AKp (AusbKp 428) eine Gesamtstärke von ca. 1000 Mann.

Im Oktober 1979 wurde die FmAusbKp 4/I neu aufgestellt und dem Bataillon unterstellt.

Nach jahrelanger Improvisation konnten 1980 die Arbeitsbedingungen des im ständigen Auftrag eingesetzten Personals entscheidend verbessert werden. Das neue Fernmelde-Sondergebäude und das dazugehörige Antennenfeld an der B71 konnten endlich in Betrieb genommen werden. Kurze Zeit darauf hielt für das Bataillon mit der Inbetriebnahme der Datenfernübertragungsstation auch die moderne Technik Einzug in den täglichen Aufklärungsbetrieb.

Aber noch mehr tat sich in den 80er Jahren: Im Juli 1980 wurde die FmAusbKp 428 in FmAusbKp 5/I umbenannt. 1981 wurde die FmAusbKp 4/I dem FmKdo 1 in Münster unterstellt. Und ein Jahr später ebenfalls die FmKp 3 und 11. Von 1984 bis 1988 wurde aus dem II.Zug der FmKp 945 in Neu Tramm die FmKp 1 aufgestellt. Im Oktober 1989 musste die FmAusbKp 5/I Rotenburg verlassen und wurde nach Clausthal-Zellerfeld verlegt.

Im Juli 1989 feierte das FmBtl 120 sein 30jähriges Bestehen. Mit einem “Tag der offenen Tür” nahm die Bevölkerung daran teil. Im gleichen Jahr wurden die ersten VHF-Peiltrupps auf TPz Fuchs eingeführt. Leistungsfähigkeit uind Beweglichkeit der D-Kompanien wurde hierdurch erheblich gesteigert.

Mit Beendigung des “Kalten Krieges” zwischen Ost und West und der deutschen Wiedervereinigung 1990 änderte sich auch zwangsläufig der Aufklärungsauftrag des FmBtl 120. Im Fm-Sondergebäude kam fortan weniger Personal für Erfassung und Auswertung zum Einsatz. Nach und nach verringerte sich der Schichtdienst, der jahrelang “rund um die Uhr” Schwerpunkt der Arbeit in den FmBtl EloKa gewesen war. Ebenso wurden die in der Vergangenheit äusserst häufig stattfindenden Aufklärungsübungen und -einsätze entlang der innerdeutschen Grenze drastisch zurückgeschraubt. Betroffen waren hier insbesondere die FmKp 3 und 11 sowie der RiFuAufklZg der 2./120, die ihre Einsatzorte Schutschur, Bahrdorf und Schöningen ebenso vermissten wie die Mitwirkung an Heeres-Großübungen, bei denen sie regelmäßig ihr Können unter Beweis stellen durften. 

 

Nach der Grundausbildung in die Heimat Versetzt

Kurz vor Ende der Grundausbildung war klar wohin wer Versetzt wird. Fast alle Heimatnah und der Jubel war groß.

Geilenkirchen war nun meine 2. Heimat. Da kannte man sich aus denn weit weg von Alsdorf war es nicht. Es ging in die Lance Lehr Batterie. Ich glaube diese Einheit hatte noch 2 Flugkörper (Raketen) die Atomar bestückt werden konnten. Mit denen konnte wenn man an der Innerdeutschen Grenze stand im ehemaligen Feindesland jeden Ort erreichen. Der letzte Schuss wurde 1980 auf Kreta Abgefeuert. Von dort ging es am selben Standort in die Raketenschule der Artillerie und Monate später zur letzten Stammeinheit in die 3.RakArt Btl 72. Jeweils eingesetzt als Fernmelder. Das Heeresstruktur Modell 5 ließ nicht lange auf sich warten. Da in der BRD damals alle Kasernen von den Sowjets Ausgespäht worden sind war ein Bundesweites Umziehen Angesagt. Jede Einheit an einem anderen Standort. Ich kam nach Wuppertal in der das RakArtBtl72 dann so langsam Aufgelöst wurde. Eine Ära ging den Bach runter. Naja, waren ja nur noch drei Monate bis zu meiner Entlassung. Im Dezember 1982 war ich dann raus. Das war wirklich eine Scheiß Zeit. Was machst nach dem Bund? Wieder auf den Bau als Gelernter Stukkateur/ Putzer. Man musste wieder komplett Umdenken, es gab keinen Befehl und Gehorsam mehr. Eher Großkotzige Poliere Idioten von Arbeitgebern schlechte Arbeitskollegen. Ich hab während der Arbeit das Werkzeug aus der Hand gelegt und fuhr nach Hause. Am nächsten Morgen saß ich im Kreiswehrersatzamt Aachen auf dem Flur und wartete auf meinen Gesprächspartner Hauptman *****. Ich wollte wieder in den Aktiven Dienst. Schnell wurde aber wegen des Heerestrukturmodells 5 klar das wird nicht einfach sein. In diesen ersten Monaten danach hat sich die gesamte Bundeswehr erst einmal neu Eingerichtet und danach waren Planstellen erst einmal nicht da. Also wieder das was ich vorher Gelernt habe.  Fand dann eine gute Firma die echt Fair Bezahlte aber ständig immer nur Jammerte. Kostet alles Geld, Sparsam u.s.w. Ich hätte mich früher beim Bund um alles Kümmern müssen dann wäre ich heute mit 57 Jahren Offiziell in Rente und hätte auch ne gute Rente.  Bundeswehr war die Zeit meines Lebens und ich habe heute noch Hochachtung vor den Kameraden die auch im Ausland mit ihrem Leben für Deutschland und die Deutschen Werte stehen.


EloKa-- Elektronische Kampfführung

Als elektronische Kampfführung (EloKa, englisch electronic warfare, kurz EW) werden in den NATO-Streitkräften militärische Maßnahmen bezeichnet, die das elektromagnetische Spektrum ausnutzen, um z. B. elektromagnetische Ausstrahlungen zu suchen, diese aufzufassen und zu identifizieren, oder elektromagnetische Ausstrahlungen zu verwenden, um einem Gegner dessen Nutzung des elektromagnetischen Spektrums zu verwehren (Störung) oder ihn zu täuschen und damit zugleich die Nutzung durch eigene Kräfte zu gewährleisten.

In den ehemaligen Streitkräften des Warschauer Pakts wurde hierfür die Bezeichnung Funkelektronischer Kampf (FEK) geprägt (Originalbezeichnung – russischРадиоэлектронная Борьба (РЭБ) „Radioelektronnaja Borba (REB)“).

Die strategische Bedeutung ist als sehr hoch einzuschätzen. Die Maßnahmen richten sich gegen die sogenannte C3I-Infrastruktur (Command, Control, Communications and Intelligence) des Gegners, ohne die ein moderner Krieg nicht führbar ist 

Die Maßnahmen der EloKa werden unterschieden in:

Fernmelde- und elektronische Aufklärung (FmEloAufKl; englisch signal intelligence (SIGINT)).

Die Fernmeldeaufklärung (englisch communication intelligence (COMINT)) erfasst drahtlose Fernmeldeverbindungen und wertet diese aus.

Die elektronische Aufklärung (englisch electronic intelligence (ELINT)) richtet sich gegen Ortungs- und Leitsysteme und wertet diese aus. Dabei werden in erster Linie Informationen über Radargeräte bearbeitet.

Elektronische Unterstützungsmaßnahmen (EloUM; englisch electronic support measures (ESM)) bestehen in der passiven Nutzung des elektromagnetischen Spektrums, um Informationen über andere Kräfte im Einsatzgebiet für unmittelbare taktische Aktionen zu erhalten. Diese Informationen können z. B. als Grundlage für den Einsatz von Artilleriefeuer oder Luftangriffen, aber auch für elektronische Gegen- bzw. Schutzmaßnahmen dienen. Außerdem ergänzen sie die Fernmelde- und elektronische Aufklärung.

Elektronische Gegenmaßnahmen (EloGM; englisch electronic counter measures (ECM)). Diese beinhalten die aktive Nutzung des elektromagnetischen Spektrums, um damit dessen Nutzung durch einen Gegner zu verhindern, z. B. durch Störmaßnahmen (englisch jamming), oder ihn zu täuschen.

Elektronische Schutzmaßnahmen (EloSM; englisch electronic protective measures (EPM)) sind alle die Wirkung feindlicher elektronischer Gegenmaßnahmen vermindernde Aktivitäten.

Aktive elektronische Schutzmaßnahmen beinhalten technische Lösungen hinsichtlich der Übertragung selbst (z. B. Funkgeräte mit Frequenzsprungverfahren) oder hinsichtlich der übertragenen Daten (Kryptografie). Beispiele für passive elektronische Schutzmaßnahmen sind besondere Ausbildung des Betriebspersonals oder Einhaltung strikter Funkdisziplin.

Das französische AufklärungsschiffMonge, spezialisiert auf SIGINT, bei der Einfahrt in den Hafen von Le Havre(1999).

Elektronische Gegenmaßnahmen und aktive elektronische Schutzmaßnahmen können durch die Gegenseite durch ihre Ausstrahlung erkannt werden. Elektronische Unterstützungsmaßnahmen können zur Anwendung kommen, ohne dass ein Gegner diese bemerkt. Die strategische Ergänzung – signalerfassende Aufklärung (englisch signal intelligence; SIGINT) besteht aus ELINT (englisch electronic intelligence) sowie COMINT (englisch communications intelligence) – wird von den meisten gut gerüsteten Nationen betrieben, um Informationen über elektronisches Gerät und elektronische Verfahren sowie Absichten eines potentiellen Gegners zu erhalten, indem entweder nur rein passiv aufgeklärt wird oder ein Verhalten simuliert wird, das zu aktiven Maßnahmen und damit einem Entblößen gegnerischer Methodik und Gerätes provoziert, aufstachelt.

Beispiel

Die Radargeräte zur Luftraumaufklärung sind ein Mittel der elektronischen Unterstützungsmaßnahmen, um zum Beispiel ein Schiff der Marine vor Überraschungsangriffen aus der Luft zu schützen. Der Gegner verwendet nun Geräte der Fernmelde- und elektronischen Aufklärung, um den Frequenzbereich des verwendeten Radargerätes aus großer Entfernung zu messen. Auf diese Frequenz wird ein leistungsfähiger Störgenerator (englisch radar jammer) eingestellt, der als ein Gerät der elektronischen Gegenmaßnahmeeinzustufen ist: Dieser soll durch Übersteuerung des Radarempfängers (Rausch- oder Impulsstörungen) die Reichweite des Radargerätes wesentlich verringern oder durch Einspielung von falschen Informationen (Falschzielen) die eigenen Zielzeichen maskieren. Das gestörte Radargerät verwendet nun spezielle Baugruppen, um die Wirkung der Störstrahlung zu verringern oder die Störung wirkungslos zu machen. Diese Störschutzapparaturen sind Geräte der elektronischen Schutzmaßnahmen.

Ausblick

In der Zukunft wird auch der Bereich der Optronik zu den Aufgaben der Fernmeldetruppe EloKa gehören, was auch die Aufklärung von Laser-Signalen beinhaltet.

Einsatz bei der Bundeswehr

Die Fernmeldetruppe EloKa der Bundeswehr als Instrument der Elektronischen Kampfführung ist in der Streitkräftebasis zusammengefasst. Dort führt das Kommando Strategische Aufklärung unter anderem eine Auswertezentrale EloKa und vier EloKa-Bataillone. Im Heer gibt es keine autonom einsetzbaren EloKa-Kräfte mehr. Die der Marine unterstehenden Aufklärungsschiffe (Flottendienstboote) werden ebenfalls vom Kommando Strategische Aufklärung eingesetzt. Außerdem verfügen die Kampfschiffe der Marine über autonome EloKa-Systeme (FL1800 II, Octopus, DR2000, Sarie). Die Kampfflugzeuge der Deutschen Luftwaffe verfügen ebenfalls über Selbstschutzsysteme, die im elektromagnetischen Spektrum arbeiten.

Einsatz bei der Schweizer Armee

In der Schweizer Armee wird die Bezeichnung Elektronische Kriegführung (EKF) verwendet. Die EKF-Abteilungen der Schweizer Armee sind der Führungsunterstützungsbrigade 41 (FU Br 41) unterstellt. Diese wiederum ist aufgeteilt in fünf Hauptquartierbataillone (HQ Bat), ein Führungsunterstützungsbataillon (FU Bat), vier Richtstrahlbataillone (Ristl Bat) und drei Elektronische Kriegführungsabteilungen (EKF Abt) auf operativ/taktischer Stufe sowie der EKF Abteilung 46 für Aufklärung auf strategischer Stufe.

Die vier EKF Abt 51-53 haben grundsätzlich je ein operatives elektronisches Aufklärungssystem (Op EA Syst) und ein taktisches elektronisches Aufklärungssystem (Takt EA Syst) zu erstellen, zu betreiben, zu unterhalten und zu sichern. Die Systeme sind auf größtmögliche Mobilität und Effizienz ausgerichtet. Ihr primäres Einsatzgebiet ist die Beschaffung kurzfristiger Informationen über Bewegungen des Gegners für taktischeEntscheidungen. Die Abteilungen 51 und 52 haben während der Fußball-Europameisterschaft 2008 Assistenzdienst geleistet.

Die Abteilung 46, die vorwiegend von permanenten Standorten aus operiert, befasst sich mit der Beschaffung strategischer Informationen auf Stufe Armee.

Die operative und taktische elektronische Aufklärung (COMINT) ist ein Mittel zur Gewinnung von sicherheitspolitisch und militärisch bedeutsamen Informationen durch Erfassen und Auswerten von fremden elektromagnetischen Ausstrahlungen. Dazu gehören im Wesentlichen Fernmeldeverbindungen (jede Art von drahtlosem Fernmeldeverkehr). Die Nachrichtengewinnung durch die operative und taktische COMINT hat zum Zweck, der auftraggebenden Stelle Beiträge zur Lagebeurteilung zu liefern. Die jeweils zuständige COMINT-Organisation hat die Funktion einer Nachrichten- und Informationsquelle. Mittel für elektronische Gegenmaßnahmen fehlen zurzeit, deren Anschaffung ist jedoch geplant.

Quelle: Wikipedia


-- Feldkabelbau Fernmeldetruppe vorab Info --

Die kleinste militärische Teileinheit ist der Trupp (Trp), der vom Truppführer (TrpFhr) geführt wird. Je nach Teilstreitkraft/milOrgBer handelt es sich um die besagten zwei Soldaten (zum Beispiel Feldkabeltrupp (FKbTrp mit einem Truppführer und einem Kraftfahrer), oder dem Kompaniefeldwebeltrupp (KpFwTrp der Spieß mit zwei Soldaten, davon einem Kraftfahrer)  bis hin zu einem Jägertrupp mit 8 Soldaten oder dem von Klaus beschriebenen SchtzTrp mit (ich glaube) 5 Soldaten.

Die nächstgrößere militärische Teileinheit ist die Gruppe (Grp). Je nach Teilstreitkraft/milOrgBer/TrGgttg umfasst die Gruppe zwei bis drei Trupps und kommt so auf 6 bis 15 Soldaten. Zum Beispiel die Kompanieführungsgruppe (KpFüGrp mit dem Kompaniechef als Führer, dem Kompanietruppführer mit seinem Kompanietrupp (2-3 Soldaten einschließlich Kraftfahrer und dem KpFwTrp) oder der PzGrenGrp (also der gesamten Besatzung des SPz Marder, wie Klaus sie beschrieben hat) oder der Fallschirmjägergruppe. Merke: Der Gruppenführer ist Vorgesetzter aller Soldaten seiner Gruppe!

Die nächsthöhere militärische Teileinheit ist der Zug (Zg). Je nach Teilstreitkraft/milOrgBer/TrGttg umfasst der Zug i.d.R. 3-4 Grp. Merke: Der Zugführer ist Vorgesetzter aller Soldaten seines Zuges. Zugführerdienstposten sind i.d.R. (Ober)Leutnante sowie HptFw/StFw (BS).

In der Regel drei Züge gehören zu einer Kompanie.

Ein Truppenführer (wie Sie schrieben) ist ein Vorgesetzter (im Beispiel Heer), der das Gefecht mehrer unterstellter und auf Zusammenarbeit angewiesener Truppenteile selbstständig führen darf. Dabei handelt es sich entweder um Brigade- oder Divisionskommandeure.

Der Feldkabeltrupp

Hier Beschreibe ich der einfachheit halber den Feldkabeltrupp 10, der damals im Kalten Krieg V-Gestellt war. V für Verteidigungsfall. In Friedenszeiten war er nirgendwo Offiziell Aufgestellt. Der Trupp hatte die Aufgabe einer Vermittlungsstelle. Von der Vermittlung aus werden Fernmeldekabel entweder Ausgebracht oder zur Vermittlungsstelle herangeführt. Das Kabel wird Unterirdisch, auf dem Boden oder mittels Baumhaken in Bäume Gebäude u.s.w. Verlegt. Sämtliche Kabel und Abspannungen werden immer Getarnt so das sie nicht direkt in´` das Blickfeld eines Feindes gerät. Der Feldkabel Bautrupp ist immer Bewaffnet, ein Teil des Trupps Sichert die Umgebung und der andere widmet sich der Verlegung. 

 

Alle Kabel die an der Vermittlungsstelle ankommen werden REGELMÄSSIG und in kurzen Abständen mit einem Multimeter Durchgemessen um festzustellen das sich niemand in die Kabel Einklinkt um so an Informationen zu kommen.

 

 

 

 

 

Die Baumhaken lassen sich Nahezu überall Einsetzen wo eine Erdverlegung nicht möglich ist


Die 10 er Vermittlung                                                            Feldkabel auf Trommel                                                30 er Vermittlung


Funkgeräte der Fm Truppe

                                     SEM 25                                                         SEM 25                                                                                SEM 35


SEM 80                      SEM 90                         SEM 93


Nach der Grundi nach Geilenkirchen Versetzt

Im April 1980 wurde ich nach Geilenkirchen zur Lance Lehr Batterie versetzt. Später wurde die Einheit die der Raketenschule der Artillerie Unterstand in die 5.Raketen Artillerie Bataillon 150 umbenannt. Der Dienst in dieser Einheit war verdammt Interessant. Alle Kameraden die in dem Fernmeldebereich zu tun hatten waren schwer in Ordnung. Es waren Richtfunker Schreibfunker der Kabeltrupp und der Feldkabeltrupp 10 (Vermittlung) der im Frieden V- Gestellt war. Unser Vorgesetzter war Feldwebel Wolfgang Sommer aus der Eifel. Wir hatten viel Spaß miteinander, viele Märsche Rund um die Kaserne, 10 und 30 Kilometer mit Gepäck und Waffe. 36 Stunden Übungen waren immer das Sahnehäubchen. Eine 1 Wöchige Übung nahe Dänemark. Und verdammt viele Stunden Unterricht in und außerhalb der Unterkunft. Da ist bei mir alles im Hirn hängen geblieben weil ich ja in der Funkerei schon Privat vorbelastet war. So habe ich bei vielen Übungen mein eigenes Equipment von zu Hause mitbringen dürfen weil dies mit den Frequenzen der Bundeswehr Kompatibel war. Funkgerät Netzteil Kabel und Antenne waren weit aus besser als die Geräte der BW. Besserer Empfang, zig mal höhere Sendeleistung. Die Kaserne an sich war ein Schmuckstück. Das Essen war gut, immer abwechslungsreich. Großer San Bereich mit nem Stabsarzt der gerade erst Promoviert hat. So hatte ich auch mal ein paar Wochen Heimaturlaub auf Rezept sozusagen. Die Standortschießanlage war auch in der Kaserne und da musste man nicht erst mit dem Bus raus.  Nach Dienstschluss nach Hause war auch gut, hätte aber besser doch manchmal dort bleiben sollen. Nur zum Pennen immer nach Hause war ja auch nix. Seit dieser Zeit habe ich auch ein besonderes Verhältnis zur Stadt Geilenkirchen. Bin gerne dort weil es auch Fachärzte gibt und zwar besonders gute. Das hat sich auch rumgesprochen. Da fahre ich lieber hin wenn mal eine besondere Untersuchung ansteht. Parkplätze überall und nicht wie in dem Loch Aachen. ABER, der Standort wurde 1981 Aufgelöst. Heeres Struktur Modell 5 nannte sich das. Wir gingen nach Wuppertal, andere hatten das Glück nach Idar-Oberstein zu gehen. Und einige nach Daun. Dort hin wäre ich auch gern mitgezogen.


NATO Übung auf der Nato Air Base Geilenkirchen

Swift Response

Berichten des WDR zufolge findet Europaweit eine NATO Übung statt. (Swift Response) Betroffen (nennt man das so?) ist auch die Air Base in GK. 

Vom 9.10.2017 bis voraussichtlich 16.7.2017 sind Flüge auch während der Zeit 06:00 bis 23:00 MESZ erlaubt. Um was es im genauen gibt und welche Einheiten an der Übung teilnehmen entzieht sich leider meiner Kenntnis.


Im Herzen immer noch mit den Kameraden/innen der Bundeswehr verbunden. Sie wissen warum sie ihren Dienst tun und ich weiß warum ich das in besonderer weise würdige !


                                                                                       IN EIGENER SACHE

 

In der Bundeswehr wird Diskutiert ob man Leuten aus den Flüchtlingsstaaten als Soldaten einstellen will.

Ich bin Absolut dagegen. Auch wenn die durch den MAD und dem Staatsschutz durchleuchtet hat sind die nicht zuverlässig. Sie folgen nur ihren eigenen Zielen und eines Tages wird es dann so weit kommen das genau diese Leute zu Terroristen werden dank des Wissens das sie sich dann beim Bund Angeeignet haben.

Seite im Aufbau, wird noch Erweitert. Mehr Wissen, mehr Spass

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