CB  & Amateurfunk


Alsdorf, 01.06.2017

Seit drei Tagen gehen wieder DX Innerhalb und Außerhalb Europa. Auf T5 ist am Nachmittag alles durcheinander so das man kaum was verstehen kann. Mit Hilfe von WebSdr konnte ich mein Signal in Rom, Schweden, Ungarn und in England sehen. Nicht schlecht seine eigene Stimme mal in USB zu hören. Es geht also mit 10 Watt......Happy DXing all


Cb Funk für alle

Der CB-Funk (engl. citizens’ band radio) ist eine Jedermannfunkanwendung, ein kostenfrei nutzbarer Sprech- und Datenfunk, dem ein Frequenzband um 27 MHz (11-Meter-Band) zugewiesen ist. Der dem CB-Funk zugeteilte Frequenzbereich liegt am oberen Ende der Kurzwelle und reicht in Deutschland von 26,565 MHz bis 27,405 MHz (80 Kanäle), europaweit von 26,965 MHz bis 27,405 MHz (40 Kanäle).

Besser als Handys

CB-Funk wird für alle Arten von privater, nichtkommerzieller Funkkommunikation benutzt. Er ist als Jedermannfunk zum persönlichen Informations- und Meinungsaustausch gedacht. Ähnlich wie in Internetchatrooms kann hier jeder mit jedem kommunizieren, ohne ihm jemals begegnet zu sein. So weiß man nie genau, wer gerade mithört und kann häufig neue Menschen kennenlernen.

Das Betreiben von selbst hergestellten Funkgeräten ist im CB-Funk nicht gestattet. CB-Funk-Antennen dürfen unter Beachtung von Vorschriften selbst gebaut und verwendet werden.

Die mit CB-Funkgeräten erzielbare Reichweite ist von verschiedenen Faktoren wie z. B. Sendeleistung, Antennenbauart, Antennenstandort und umliegender Bebauung abhängig.

Antennen / Reichweite

Mit auf dem Hausdach montierten Stationsantennen, meist Vertikalstrahlern, deren mechanische Länge 5,50 m und 6,50 m (entsprechend 1/2 bis 5/8 der Wellenlänge λ) beträgt, sind Reichweiten von ca. 20 km bis 80 km möglich. Durch den Einsatz von Richtantennen kann die Reichweite erheblich gesteigert werden.

Bei Verwendung von Mobilantennen (meist verkürzte 1/4-λ-Strahler) beträgt die Reichweite normalerweise etwa 10–30 km. Mit langen Mobilantennen (ca. 1,50 m bis 2,65 m) können – abhängig von Standort und Montagehöhe – manchmal fast so große Reichweiten wie mit Stationsantennen erzielt werden.



Handfunkgeräte besser als ihr ruf

Handfunkgeräte verfügen meist über stark verkürzte Antennen. Wegen des sehr schlechten Wirkungsgrades solcher Antennen sind die damit erzielbaren Reichweiten von 0,5 bis 5 km deutlich kleiner. An Handfunkgeräte, die über einen externen Antennenanschluss verfügen, können längere Antennen mit besserem Wirkungsgrad angeschlossen werden, wodurch sich die Reichweite erhöhen lässt.

Einflüsse des Funkwetters, zumeist durch Sporadic-E, äußern sich gelegentlich in Reichweitensteigerungen bis über 2000 km, wodurch der Charakter eines reinen Nahbereichsfunks verloren geht und lokale Kommunikation erschwert wird. Manche CB-Funker führen in solchen Zeiten internationalen Funkverkehr durch.

Das meteorologische Wetter besitzt kaum Einfluss auf die Reichweite.

Ein klassisches CB-Mobilfunkgerät

CB-Funkgerät im LKW

Durch das Aufkommen von Mobiltelefonen und Internet hat der CB-Funk nach seinem Verbreitungsmaximum in den frühen 90er Jahren stark an Popularität verloren. Früher waren CB-Funkgeräte auch in Privatfahrzeugen häufig zu finden, viele Nutzer versprachen sich dadurch schnelle Hilfe bei Pannen oder Notfällen. Heute findet man seltener mit CB-Funk ausgestattete PKW, weil Mobiltelefone oft diese Rolle übernommen haben. Von LKW-Fahrern wird CB-Funk jedoch noch häufig genutzt, um z. B. Staumeldungen abzusetzen. Bei der Absicherung von Veranstaltungen, z. B. Motor- oder Radsportveranstaltungen, spielt CB-Funk seit Jahren eine immer kleiner werdende Rolle. Hier werden heute verstärkt PMR-Funkgeräte oder Freenet-Geräte verwendet, weil diese Geräte wesentlich kompakter und handlicher sind.


Es begann alles im Jahr 1974

1974 bekam ich von meinen Eltern ein kleines Handfunkgerät vom Quelle Versand Geschenkt. mit einem Kanal (14) und der Sagenhaften Sendeleistung von 100 mW. Ging bis 100 Meter Reichweite und danach war einfach Schluss. Während meiner Lehrzeit kaufte ich mir dann ein Mobilfunkgerät mit 500 mW Sendeleistung, einem Sau schlechten Mikrofon und einer Stationsantenne GPA27. War schon besser. Hatte auch 12 Kanäle. Mein Schmuckstück war 1977 ein Exportgerät aus den USA das hier nicht Zugelassen war. Hatte auf AM 4 Watt und SSB 10 Watt. Meine ersten DX bis Sao Paulo in Brasilien und eins im Staate New York. Wurden mit QSL Bestätigt.


Sonnenflecken /Weltraumwetter

Sonnenflecken, das Minimum und das Maximum.

Alles was Gesendet wird ist Abhängig vom Weltraumwetter. Für uns Funker muss die Ionosphäre "Geladen" sein um Reichweiten zu erzielen. Die Ionosphäre ist in drei Schichten Aufgebaut. Der Einfachheit halber beschränke ich mich hier auf das grundlegende. Vom Sender aus wird ein Funksignal auf die Reise geschickt. Zuerst wird eine so genannte Bodenwelle erzeugt die ungefähr bis zu Horizont reicht. Das sind ca. 50 Kilometer. Danach wird das Signal in Richtung Weltraum Aufsteigen wo es in der Ionosphäre wieder nach unten Reflektiert wird. Unter bestimmten Voraussetzungen wiederholt sich das und es sind so große Reichweiten möglich. Jedoch nur in dem Gebiet wo die Welle wieder die Erde erreicht. Dazwischen ist leider vom Sender nichts zu Hören.


Aufpassen ist Angesagt

Eine Bitte: Wenn ihr vermeintlich billige Funkgeräte im Internet kauft seid wachsam. Es gibt fiese Verkäufer, unzuverlässige Menschen die euch nach der Bezahlung den reinen Schrott andrehen. Oftmals merkt ihr erst später das in den Geräten Gnadenlos rumgefuchtelt wurde. Drähte durchtrennt, ganze Bauteile durch Billigen Schrott ersetzt. Überlegt euch genau was ihr tut.

Schwarzfunker

Es gibt ihn immer noch, den Funkmessdienst der Bundesnetzagentur. Man glaubt weil man sie nur selten sieht es gibt sie nicht mehr.Weit gefehlt. Was Automatische Messstationen nicht können erledigen die Mitarbeiter der Bundesnetzagentur mit ihren Peilfahrzeugen. Und die kriegen jeden der meint er könnte ON AIR machen was er will.



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