CB - Funk

Ein Hobby mit dem jeder einmal in Kontakt kommen sollte

Ich Betreibe seit 1974 mit einigen Unterbrechungen CB Funk. 

Damals bekam ich ein kleines Handfunkgerät Geschenkt das mich in seinen Bann gezogen hatte. Es war die "HOCH ZEIT" des CB Funks. Von den wenigen Kanälen die einem zur Verfügung standen waren alle Rappelvoll mit Leuten die über ihre Kartoffelernte ihre Gärten und ihre Saufgewohnheiten sprachen. Ungezwungen und frei. Es gab von der Betriebssprache her keine Vorgaben wie zum Beispiel bei den Amateurfunkern. Mehr dazu .....


Was braucht man zum eigentlich zum FUNKEN ???

1. Ein Funkgerät

2. Ein Mikrofon

3. Eine Antenne


.....und dann ?????

Los geht´s. Einen für Dich geeigneten Platz für Dein neues Hobby suchen. Wähle ihn so aus das Du später niemanden die Nerven Raubst. Denn es könnte manchmal etwas lauter werden als üblich. Funker haben in der Regel ein sehr gutes Gehör, wo andere nichts als Rauschen hört der Funker noch Stimmen heraus. 

Dann machst Du Dich an den Aufbau einer Antenne. Im Einschlägigen Handel findest Du schon die Richtige. Denke daran das die Antenne gerne Hoch steht um einen guten Empfang und eine gute Sendeabstrahlung zu Gewährleisten. Zwangsläufig musst Du Dir auch Gedanken an über einen Mast machen an dem Du die Antenne Befestigen kannst. Hier Gelten jedoch Vorschriften. Der Mast sollte immer GEERDET sein, im Zweifelsfall suche Dir einen Elektriker der Helfen kann oder Erklärt. Im Falle eines "BLITZSCHLAGS" kann sonst die Hausversicherung sagen: NEIN wir Zahlen nicht.

...........bis hier alles Erledigt, die Anlage steht und ist Einsatzbereit........

Dann kann es Los gehen. Das Gerät mit dem Antennenkabel zuerst mit einem SWR Meter Verbinden und ein kürzeres Kabel vom SWR Meter zum Funkgerät. Die Antenne muss vor Gebrauch "Elektrisch" Eingestellt werden. Wenn Du ein "Stationsgerät" Benutzt kannst Du es Einschalten. Arbeitest Du mit einem Mobilgerät wie die meisten CB Funker unter uns Musst Du es mit Strom Versorgen. Es sollte nicht mehr als 13,8 Volt haben und mit gut 8-10 Ampere Ausgerüstet sein. Alles klar bisher?

Alles Einschalten unnd noch nicht die Mikro Taste drücken. Erst einmal alle Kanäle Durchwählen ob Du irgend etwas hörst. Merke Dir diesen Kanal und Schalte auf Kanal 20. Wenn dieser Frei ist kommt jetzt das SWR Meter zum Einsatz. Stelle dies mit einer Taste auf FWD. Jetzt kannst Du die Mikro Taste Drücken und mit dem Einstellknopf langsam ganz zum rechten Ende auf REF Einpegeln. das solltest Du genau machen. Die Sendetste Gedrückt halten und dann auf SWR stellen. Jetzt kannst Du eine Zahl im "Schwarzen Bereich" zwischen 1 und 3 Ablesen. Das ist der Wert der das vor und Rückwärts Verhältnis Deiner Antenne Anzeigt. Und je kleiner der Wert ist desto besser ist die Antenne Eingestellt. Es gibt bei einigen Antennen aber auch eine Einstellungsmöglichkeit mit der man noch Nachhelfen kann. Entweder Verlängert man die Antennenspitze etwas oder die Antenne hat eine Spule an der man ebenfalls Einstellen kann. Wenn Du Glück hast steht Deine Antenne im Besten Fall schon auf 1.3 oder im Allerbesten auf 1. Das nennt man dann  1.3 zu 1 oder aber 1.0 zu 1. Das soll heißen das kein Strom zur Antenne zurück fließt und Bauteile im Gerät Zerstört werden. Jetzt auf den Kanal Einstellen wo Du Gesprächspartner gehört hast. Warte auf eine Gesprächspause und Rufe während Du die Sendetaste Gedrückt hälst CQ CQ hier ist der Quasselkopf aus z.B. Köln.Suche Dir hier einen eigenen Rufnamen aus. Wenn Du Glück hast dann wirst Du Gehört. Und jetzt nur keine Panik was soll ich nun sagen. Einfach mal Vorstellen wer Du bist und von wo Du Funkst. So geht das nun ganz einfach weiter und man schnell ganz tolle Gespräche führen. Es gilt aber hier auch eine BENIMM REGEL. 

Alles Klar????

Dann hast Du Deinen Ersten Einstieg hinter Dich gebracht, meinen Glückwunsch. Im laufe der Zeit wirst Du viele Nette Menschen Kennenlernen.


....kann man auch in´s Ausland Funken??????

Na klar doch, alles ist möglich. Da gibt es aber noch etwas was Du unbedingt wissen solltest. Es gibt da ein "Weltraumwetter". 

Was ist das denn? Na, die Sonne trägt mit dazu bei das wenn viele Sonnenflecken auf der Sonne sind und der Sonnenwind diese Teilchen in Richtung unserer Erde schleudert die Ionosphäre im wahrsten Sinne des Wortes GELADEN wird. Hierzu gleich ein Bild. Wenn Du Funkst gibt es zunächst eine Bodenwelle die ca. 40-50 Kilometer weit reicht. Danach wird das Signal in die Atmosphäre Gelenkt und trifft auf eine der drei Schichten der Ionosphäre. Bei zwei Schichten wird das Gesendete Signal wieder Richtung Erde Reflektiert. WO das Signal wieder Runter kommt, darauf hast Du keinen Einfluss. Es sei denn Du hast eine Richtantenne, da kann man die Strahlung in eine UNGEFÄHRE Richtung lenken. Kann sein das Du schon nach kurzer Zeit in irgendeinem Land in Europa oder auch weiter weg Gehört wirst. Es empfiehlt sich Englisch als Allgemeinsprache auf Funk. Man sollte dazu seine QSO´s (Gespräche) meist kurz halten denn manchmal weiß man nicht wann die Verbindung wieder Abbricht. Man kann auch für eine QSL Karte (Gesprächsbestätigung) Anfragen. Dazu musst Du Deinen Namen im NATO Buchstabier Alphabet, Deine Strasse oder Bestenfalls ein Postfach und Deine Stadt Durchgeben. Daran Gewöhnt man sich schnell. Und in den nächsten Tagen solltest Du eine Tolle Karte im Postfach haben die Funker unter sich Verschicken. Die solltest Du aber auch so schnell wie möglich Beantworten. Auf Google gibt es dazu genug Vorlagen zum Anschauen. Du wirst dann schnell drauf kommen wie Deine Karte Aussehen sollte und welche Maße sie am Ende haben soll. Dem Empfänger wird´s freuen wenn seine Karte Beantwortet wird. 


Zwei Beispiele wie QSL Aussehen, die Benutze ich......


Angeber gibt es überall, aber am meisten unter den CB- Funkern.

Da wird immer gesagt ich hatte Gestern ein QSO nach Süd- Amerika oder ich bis da und da hingekommen. Gebt bitte nicht so an und Lügt uns die Ohren voll. Es lässt sich ganz leicht Überprüfen ob die Bedingungen so gut waren das sich QSO Bestätigen lassen. Es gibt WebSDR und es gibt Baken. Dazu auch später mehr hier....


Funkbaken

Jeder kennt Leuchttürme an der Meeresküste. Sie dienen als Navigationshilfe für die Seeleute. Das Leuchtfeuer jedes Leuchtturms ist möglichst weit sichtbar und blinkt auf ganz bestimmte Art und Weise, damit es leicht identifizierbar ist und nicht verwechselt werden kann.

Wenn man das Leuchtfeuer nicht sehen kann, ist entweder Schietwetter, man hat sich komplett verfahren oder man schaut in die falsche Richtung…

Ganz ähnlich verhält es sich mit den Funkbaken im Amateurfunkbereich. Sie dienen im Wesentlichen der Beurteilung von Ausbreitungsbedingungen. Dazu senden Sie kontinuierlich auf einer bestimmten Frequenz und übermitteln in der Regel ihr Rufzeichen und den Standort in Telegrafie. Ob und wie laut man die Bake hört ist ein guter Indikator dafür, wie es um die Ausbreitungsbedingungen in dem jeweiligen Frequenzbereich bestellt ist und ob sich ein „Allgemeiner Anruf“ lohnen könnte.

Eine Ausbreitungsbake ist eine Funkbake, die zur Beurteilung des Funkwetters für Weitverkehre verwendet wird.

Ausbreitungsbaken werden meistens von Funkamateuren betrieben, es gibt sie auf diversen Amateurfunk-Bändern von Langwelle bis Mikrowellen. Das bekannteste internationale Baken-Projekt NCDXF/IARU der International Amateur Radio Union besteht aus derzeit 18 Bakenstationen, welche auf den Kurzwellenfrequenzen 14,100 MHz, 18,110 MHz, 21,150 MHz, 24,930 MHz und 28,200 MHz abwechselnd senden. Durch das Abhören dieser Frequenzen gewinnt man in kurzer Zeit einen Überblick darüber, in welche Regionen der Erde auf welchen Frequenzbereichen eine Ausbreitung momentan möglich ist.

Die älteste bis heute betriebene Ausbreitungsbake ist in Dänemark mit dem Amateurfunkrufzeichen OZ7IGY. Sie sendet seit dem Internationalen Geophysikalischen Jahr 1957, aktuell auf 12 Amateurfunk-Bändern von 28 MHz bis 24 GHz.

Die Bake DK0WCY in Deutschland verbreitet Informationen zum Funkwetter auf 10,144 MHz.


Der CB Funk außerhalb Deutschlands

Seit einer CEPT-Empfehlung aus dem Jahre 1974 bestehen in Europa Bestrebungen, den CB-Funk zu harmonisieren.

Eine vom „Electronic Communications Committee“ (ECC) bei CEPT am 24. Juni 2011 in Kraft getretene Entscheidung sieht für den CB-Funk europaeinheitlich u. a. eine Sendeleistung von 4 Watt in den Modulationsarten AM und FM sowie 12 Watt in der Modulationsart SSB auf 40 Kanälen vor.[7]

Darüber hinaus gibt es traditionell bedingt in vielen europäischen Ländern individuelle Regelungen. In Deutschland wurden zusätzlich die Kanäle 41 bis 80 freigegeben; dem haben sich die Tschechische Republik und teilweise die Slowakische Republik angeschlossen. In Großbritannien wurde der Frequenzbereich 27601 bis 27991 kHz (auslaufend) und in Polen ein um 5 kHz versetztes Frequenzraster freigegeben.

Außerhalb von Europa gibt es keine einheitliche Regelung des CB-Funks. Zwar haben sich die Kanäle 1 bis 40 in vielen Ländern als Quasi-Standard etabliert, es gibt jedoch erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Sendeleistungen, der Modulationsarten und der sonstigen zu beachtenden Nutzungsbestimmungen.


Frequenznutzung im CB Funk

CEPT-konforme CB-Kanäle

Nachfolgend sind die Frequenzen der CEPT-konformen (europaweit harmonisierten) Kanäle, die im CB-Funk benutzt werden dürfen, aufgelistet:


Polen-Tabelle

Die Polen-Tabelle

fängt bei 26960 kHz an,

ist nicht versetzt - und ist dadurch genau zwischen den CEPT-Kanälen,

und verhält sich sonst wie die CEPT-Tabelle

überspringt in den ersten 20 Kanälen jeweils die 4 und die 9 auf der 10 kHz Stelle

und hat einen Kanaldreher bei Kanal 23 - die 23 liegt „hinter“ 24 und 25

nach Kanal 25 kann man den Kanal auf der Frequenzanzeige „ablesen“


UK-Tabelle

Die UK-Tabelle

fängt bei 27600 kHz an, also 200 kHz oberhalb des CEPT-Bereiches - im berühmten „Schwarzfunkbereich“

ist um 1,25 kHz versetzt,

geht bis an den 10-m-Amateurfunkbereich heran und

hat keine Sprünge.

Frequenzen (kHz) der „UK Channels“, basierend auf der UK-Spezifikation MPT 1382:


Sendeleistung im 11 Meter Band


Zwischenkanäle

Bei genauerer Betrachtung obiger Tabelle fallen einige Stellen auf, an denen sich Nachbarkanäle nicht um 10 kHz, sondern um 20 kHz unterscheiden. Die dazwischen versteckten Kanäle werden üblicherweise folgenderweise bezeichnet:


Die Baustelle wird weiter Bearbeitet.

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